mediCuba Europa

Auswirkungen der Blockade auf Kuba

Medienmitteilung: "US-Embargo: Keine Medikamente für Kinder mit schweren Krankheiten, November 2009"

mediCuba-Suisse fordert die Aufhebung der US-Blockade und ein Ende der illegalen US-Politik gegenüber Kuba, die insbesondere das Gesundheitswesen schwer trifft !

Die internationale Krise trifft Kuba schwer, nachdem im Jahr 2008 drei Hurrikane grosse
Schäden von über 10 Milliarden USD verursacht haben. Dazu kommen die schweren wirtschaftlichen Auswirkungen des US-Embargos, das voll in Kraft bleibt. Zwischen Mai 2008 und April 2009 hat das US-Embargo im Gesundheitswesen Kosten von 25 Millionen USD verursacht.

Diese Zahlen sagen aber nichts über das Leiden, welches dies den Kranken und deren Familien bereitet – besonders den Kindern. Beispielsweise durfte die Firma Merck & Co. Kuba keine Medikamente für Kinder mit Krebs oder Leukämie verkaufen. Merck & Co. ist der einzige Produzent dieser Medikamente für Kinder,
die intolerant oder allergisch auf ähnliche, in Kuba hergestellte Medikamente sind. Das Ergebnis dieses Verbots ist eine dramatisch verkürzte Lebenserwartung. Gemäss dem Völkerrecht sind solche US-Restriktionen völlig illegal, auch in Kriegszeiten!

Medienmitteilung Embargo, November 2009

Infobrief November 2009