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Abgeschlossene Projekte

Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsdienste in kommunalen Pflegebereichen / Polikliniken (AIM)

Die kommunalen Intensivstationen (AIM) sind Abteilungen für die Betreuung schwer kranker Patienten, die in den Polikliniken der primären Gesundheitsversorgung (PHC) des öffentlichen Gesundheitssystems in Kuba eingerichtet wurden.

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Zeit zu verkürzen, die für die Versorgung von Patienten in medizinischen Notfällen benötigt wird, damit sie später in ein Provinzkrankenhaus verlegt werden können. Ziel ist es, dass der Patient in kürzester Zeit die schnellste und beste medizinische Versorgung erhält, was die Chancen auf Lebensrettung erhöht, den Gesundheitszustand verbessert und die Krankenhäuser der Provinz entlastet.

Im Durchschnitt werden in den AIMs rund 6000 Patienten pro Jahr behandelt, wobei die Aufklärungsrate bei über 60 % liegt, nur 40 % der Fälle an die sekundäre Versorgungsebene (Provinzkrankenhäuser) überwiesen werden und nur 4 % der behandelten Patienten eine Sterblichkeitsrate aufweisen. Die medizinische Ausrüstung dieser Einrichtungen stammt noch aus der Zeit ihrer Gründung, und viele von ihnen sind technologisch veraltet. Im Allgemeinen verfügen sie über gute infrastrukturelle Bedingungen (Gesundheitseinrichtungen) und das ausgebildete medizinische und pflegerische Personal verfügt über langjährige Erfahrung.

Unser Koordinator M. Vanegas lässt sich beim Besuch einer der unterstützten Polkliniken eines der neu beschafften Geräte zeigen.

Unser Koordinator M. Vanegas lässt sich beim Besuch einer der unterstützten Polkliniken eines der neu beschafften Geräte zeigen.

Der schwächste Aspekt der gemeindenahen Gesundheitsdienste ist die medizinische Ausrüstung und die Kosten für diese Einheiten, was sich nachteilig auf die Qualität der Versorgung der Bevölkerung auswirkt. Unter den gegenwärtigen Bedingungen in Kuba ist es notwendig, eine qualitativ hochwertige Versorgung mit genauen, zuverlässigen und schnellen Diagnosen und Behandlungen zu gewährleisten, um die durchschnittliche Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu verkürzen und eine exzellente Leistungserbringung zu erreichen, weshalb diese Bereiche zu einem wichtigen Unterstützungszentrum für schwerkranke Patienten in ihrer eigenen Gemeinde und in der Nähe ihres familiären Umfelds werden.

Allgemeines Ziel: Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung in den kommunalen Gesundheitsdiensten in den Provinzen Matanzas, Villa Clara und Ciego de Avila.

Begünstigte

Infolge der Projektmaßnahmen wird die Zahl der direkt Begünstigten auf der Grundlage historischer 15-Jahres-Durchschnittswerte auf durchschnittlich 6.000 Patienten pro Jahr geschätzt, wobei diese Zahl im direkten Verhältnis zur Alterung der Bevölkerung steigt. Berücksichtigt man die Zahl der Angehörigen der Patienten, die von dem engen und schnellen Zugang zu diesen Diensten profitieren, so beläuft sich die Zahl der direkten Nutznießer auf mindestens 24.000 pro Jahr.

Wahrscheinliche oder potenzielle indirekte Begünstigte: 1 Million 911.746 Einwohner der Provinzen Matanzas (Westkuba), Villa Clara und Ciego de Avila (Zentralkuba).

Budget: Für die bereits abgeschlossene erste Phase des Projektes konnte 2023 zusammen mit der COSUDE Material für 12 Polikliniken im Unfang von rund CHF CHF 140'000.- beschafft werden.

Für 2024 ist nochmals die Unterstützung von 9 Polkliniken vorgesehen in einem Umfang von nochmals CHF 140'000.-.