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Erfolgreiche Solidaritätskundgebung für Kuba in Bern!

Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Samstag, dem 27. Juni, am frühen Nachmittag auf dem Münsterplatz in Bern, um ihre Solidarität mit dem kubanischen Volk und dessen Revolution zum Ausdruck zu bringen.

Fast fünfzehn Solidaritätsorganisationen für Kuba und Lateinamerika sowie Jugendverbände aus der ganzen Schweiz hatten zu der Kundgebung aufgerufen.

Der Aufruf erfolgte unter den gemeinsamen Parolen: Nein zum Wirtschaftskrieg; Nein zur Intervention der Vereinigten Staaten; Nein zum militärischen Terrorismus. Der Aufruf richtete sich an alle solidarischen Menschen, Gruppen, Organisationen und Gewerkschaften in der Schweiz, sich zu versammeln, um „lautstark gegen den nach internationalem Recht illegalen Wirtschaftskrieg und gegen die Drohung einer militärischen Intervention der Vereinigten Staaten gegen Kuba zu protestieren“. Mit dieser Demonstration wollen wir zudem „ein starkes Signal gegen die Komplizenschaft der Schweizer Banken und das opportunistische Schweigen der Schweizer Regierung setzen“.

Neben mediCuba gehörten die Vereinigung Schweiz-Kuba, mediCuba, die Bauernorganisation UNITERRE, die CSSR; der „Correo de las Américas“ (für Solidarität mit Mittelamerika) sowie verschiedene progressive Gruppierungen und politische Parteien zu den Initianten der Demonstration

Nach mehreren Reden auf dem Münsterplatz und der Wiedergabe einer Audiobotschaft von Aleida Guevara, einer in der Solidaritätsbewegung sehr anerkannten Persönlichkeit, zogen die Demonstranten friedlich durch einen Teil der Altstadt der Hauptstadt, schwenkten kubanische und lateinamerikanische Flaggen und skandierten Parolen zur Unterstützung des kubanischen Volkes sowie zur Verurteilung der US-Politik gegenüber Kuba.

Die Demonstration in Bern war ein voller Erfolg, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Demo – die um 14 Uhr begann – unter sehr schwierigen Wetterbedingungen stattfand, bedingt durch die Hitzewelle, die sowohl die Schweiz als auch weite Teile Westeuropas heimsucht. Zu Beginn des Marsches zeigte das Thermometer 35 Grad an, wobei die gefühlte Temperatur noch höher lag. (Sergio Ferrari)