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Unterstützen Sie unsere Kampagne "Medikamente für Kuba"

Die Versorgungslage in Kuba ist prekär und es herrscht insbesondere ein akuter Mangel an Medikamenten. mediCuba-Suisse und mediCuba-Europa haben mit weiteren Unterstützern eine Kampagne lanciert, mit dem Ziel, Geld für die Beschaffung von dringend benötigten Medikamenten (insbesondere Antibiotika und Heparin) und Rohstoffen für deren Herstellung in Kuba zu sammeln.

Von den 619 Medikamenten des obligatorischen Gesundheitssystems (die an die gesamte Bevölkerung verteilt werden), werden 365 (59%) von der kubanischen Pharmaindustrie hergestellt, die restlichen 254 werden importiert. Die Rohstoffe und Reagenzien, die für die lokale Produktion benötigt werden, müssen ebenfalls importiert werden, und dazu muss die Insel starke Beschränkungen auf den internationalen Märkten, zusätzliche Kosten für Zwischenhändler und die grosse Entfernung der Märkte, auf denen Kuba diese Materialien beziehen kann, überwinden.

Unsere Partner und das Ministerium für öffentliche Gesundheit (MINSAP) haben uns kürzlich über den dringenden Bedarf, insbesondere an Medikamenten, informiert. Aufbauend auf dem Erfolg früherer Covid-Spendenaktionen haben mediCuba-Europa und mediCuba-Suisse beschlossen, eine neue Spendenaktion zu starten, um lebenswichtige Medikamente und Rohstoffe zu erwerben, damit Kuba vor Ort die Medikamente herstellen kann, die es aufgrund der Blockade nicht auf dem Markt erhalten kann.

Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung zum Start der Kampagne!

Hier eine Übersicht über die von uns bereits verschickten Medikamente (die erste Lieferung traf anfangs August in Kuba ein).

Derzeit haben wir die folgenden Antibiotika gekauft:

  • 14.000 Ampullen Ceftriaxon.
  • 12.000 Ampullen Vancomycin
  • 8.000 Ampullen Cefazolin

Mit dem, was wir bisher erworben/gesendet haben, ist eine Behandlung garantiert:

  • Ceftriaxon 2000 Patienten
  • Vancomycin 450 Patienten
  • Cefazolin 400 Patienten

Insgesamt ca. 2'800/3'000 Patienten.

Die Gesamtkosten für die gekauften und bereits verschickten und in Kuba eingetroffenen Medikamente beliefen sich auf CHF 168'800 (158'000 Euro) + rund CHF 4'500 für Transportkosten (aufgrund der Dringlichkeit per Flugzeug).

Wir hoffen, dass die Resonanz der Solidarität von europäischen Verbänden und Einzelpersonen so stark sein wird wie bei früheren Gelegenheiten.

Kuba hat uns gezeigt, dass Solidarität stärker ist als Wirbelstürme ... und Viren; jetzt sind wir an der Reihe, ihnen zu helfen!

Konto von mediCuba-Suisse (in CHF) IBAN CH60 0900 0000 8005 1397 3

Konto von mediCuba-Europa (in Euro) IBAN CH92 0076 4301 3245 Y000 1

Mit dem Vermerk "Medikamente" (Wir empfehlen Kuba dabei nicht zu erwähnen, um bei der Überweisung Probleme mit den Banken zu vermeiden.)